Die 1716 erbaute Kath. Pfarrkirche St. Gereon liegt imposant auf einer Anhöhe, die dem Besucher einen wunderbaren Blick in das Umland bietet. Die Kirche ist als Baudenkmal in der Liste der Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz eingetragen und beherbergt einen eindrucksvollen Hochaltar (1698) und wunderschöne Deckenmalereien im Chorraum von Hans Thumann aus dem Jahr 1936. Der RheinTerrassenWeg führt direkt an dem barocken Saalbau vorbei.
Nordwestlich der Altstadt und jenseits der breiten Kaiserstraße erstreckt sich die Mainzer Neustadt. Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie auf dem einst "Gartenfeld" genannten Areal außerhalb der Festungsmauern von Mainz erbaut und verdoppelte auf einen Schlag das alte Stadtgebiet. Dem Stadtbaumeister Eduard Kreyßig (1830-1897) verdankt die Neustadt ihr architektonisches und städtebauliches Gesicht noch heute, obwohl sie der zweite Weltkrieg mit seinen Zerstörungen schwer traf. Viele der gründerzeitlichen…
Kultiger Kulturgenuss und „Woi muss soi“ ….mitten in Rheinhessen Erstmalig im Jahre 2002 und in Verbindung mit der 1. Bremserlauf-Veranstaltung in Zornheim eröffnete die Kulturscheune ihre Türen und Tore. Ziel war es, an mehreren Wochenenden im Jahr Öko-Wein/Saft und vegetarisches Essen anzubieten sowie Kunst und Kultur zu präsentieren. Von Köchinnen kunstvoll kreierte leckere vegetarische Speisen sowie selbst angebauter Biowein (ECOVIN) begeistern nunmehr nicht nur die Zornheimer. HerrBerts Kulturscheune ist inzwischen ein „kultiger“…
Im Juli 2021 haben die Städte Worms, Speyer und Mainz für ihre SchUM-Stätten von der UNESCO den Titel Welterbe erhalten. Die Städte gelten als die Wiege des aschkenasischen Judentums. Entdecken Sie bei dieser Gästeführung die jüdischen Monumente in Worms und deren Bedeutung für das kulturelle Erbe. Sie besuchen den ältesten in situ erhaltenen jüdischen Friedhof Europas „Heiliger Sand“ sowie das ehemalige jüdische Viertel in der Judengasse mit der Synagoge. Die…
Von der um 1330 für die Antoniter errichteten Kirche steht noch der eindrucksvolle Chor. Die Kirche gehört neben der Karmeliter- und der Reichklarenkirche zu den drei erhaltenen Klosterkirchen aus gotischer Zeit. Von 1620 bis zur Säkularisation 1802 diente sie den Armen Klarissen. Im einschiffigen Chor hat sich ein kompletter Malereizyklus aus der Erbauungszeit erhalten, der einzige dieser Art in Mainz. Die Malereien wurde 1948 freigelegt und ergänzt, so dass das einheitliche Gesamtbild den ursprünglichen Raumeindruck…
Im 14. Jahrhundert erstmals erwähnt als die Wasserburg "Veste Monsheim". Die heutige Schlossanlage wurde im Jahr 1651 erbaut von den "Herren von Wachenheim". Von 1780 bis 1852 war das Anwesen in Besitz der Familie von Gagern. Heinrich von Gagern der Präsident der Nationalversammlung von 1848 ist der bedeutendste Bewohner. Später war das Schloß im Besitz des Freiherren von Heyl zu Herrnsheim , hier war auch die Damenreitschule Knauff. In der Hoflage steht der Monsheimer Hinkelstein, einer der größten Monolithen…
Der Wartturm oberhalb der Stadt Nierstein, nördlich im Roten Hang gelegen, ist der höchste Aussichtspunkt in den Weinbergen mit einem hervorragenden Rundblick über Nierstein bis hin zum Donnersberg, zur Hessischen Bergstrasse, in den Taunus, nach Wiesbaden, Mainz und das Rhein-Main-Gebiet. Zu seinem Bau verwendete man die Steine des abgebrochenen Königsstuhls zwischen Nierstein und Lörzweiler wo 1024 die Fürstenversammlung Kondrad II. zum ersten Salier auf dem deutschen Königsthron wählte. Ursprung des…
Am Kriegsheimer Ortsrand erhebt sich mit dem markanten Turm das dominante Anwesen des Hofgutes Wiesenmühle. Das Hauptgebäude stammt aus dem 17. Jahrhundert und bildet mit den 3 großen Nebengebäuden einen geschlossenen, rechteckigen Hof, der 1816 von dem Kriegsheimer Mennonit Johann Mundorf erworben wurde. Seit dem Übergang in den Besitz der Fam. Schilling im Jahre 1899 wird hier schwerpunktmäßig Ackerbau betrieben. Auch der Weinbau ist ein Standbein in der Landwirtschaft des Hofgutes. Die Mühle selbst…