Er ist ein Relikt aus der Antike und zählt zu den bedeutendsten römischen Monumenten in Deutschland, die wieder aufgebaut wurden: Der originale Dativius-Victor-Bogen ist in der Steinhalle des Landesmuseums zu sehen, eine Kopie befindet auf dem Ernst-Ludwig-Platz. Entdeckt wurden die 43 Architekturquader bei Bauarbeiten Ende des 19. / Anfang des 20. Jahrhunderts. Schätzungen zufolge betrug die ursprüngliche Gesamtzahl 75, so dass heute etwa ein Drittel des Bogens erhalten ist. Schon zu römischer Zeit wurden die…
Die Fenster mit spitzbogigen Blendrahmen gliedern in regelmäßiger Anordnung die Fassade. Über der Torfahrt befinden sich stadtseitig je zwei große Nischen mit darin eingestellten gekuppelten Spitzbogenfenstern und Reliefs in den Bogenfeldern. Dargestellt sind links die Büsten eines Königs- und rechts eines Patrizierpaares (Haarreife). Vom kriegszerstörten Haus "Zum Molsberg" haben sich zwei vergleichbare steinerne Halbfiguren des 14. Jahrhunderts erhalten, die bürgerliche Liebespaare zeigen…
Die frühgotische Pfarrkirche St. Christoph am Karmeliterplatz wurde zwischen 1292 und 1325 erbaut. Bei den schwerem Bombenangriffen auf Mainz 1942 und 1945 wurde sie fast vollständig zerstört. 1963/64 wurde die Ruine zum Mainzer Mahnmal und zu einer Kapelle umgestaltet. St. Christoph besitzt ein spätgotisches Taufbecken. In ihm soll Johannes Gutenberg getauft worden sein. Das moderne Relief zwischen den Betonstutzen stammt von dem Bildhauer Heinz Hemrich. 2010 nahm sich der Mainzer Mäzen Stefan Schmitz der…
2003 wurde der Platz in der Ortsmitte neu angelegt. Blickfang des Platzes ist der Brunnen. Das Wasser sprudelt hier aus einem großen gehauenen Sandstein, der unter einer Schatten spendenden Kastanie steht.
Die Taufkirche der Hildegard von Bingen in Bermersheim v. d. H. wurde seit der Reformation immer wieder und schließlich endgültig bis heute als Simultankirche von beiden Konfessionen benutzt. Wie für eine fränkische Gründung charakteristisch, steht sie bis heute unter dem Patronat des hl. Martinus.
Nicht historischer Nachbau der 21. (vorletzten) Telegrafenstation, die 1813 zwischen Elsheim, Schwabenheim und Wackernheim errichtet wurde, um das Netz der damals neuen Telegrafie zwischen Metz und dem seinerzeit französischen Mainz zu schließen. Rekonstruktion 2016 und mit LEADER-Mitteln gefördert. Beitrag der Ortsgemeinde Stadecken-Elsheim zum 200-jährigen Jubiläum Rheinhessens. Text zur Verfügung gestellt von der Ortsgemeinde Stadecken-Elsheim.
Buchungen, Infos und Anfragen AUSSCHLIEßLICH unter www.stadt-oppenheim.de/buchen oder telefonisch 06133 4909 -14/-19 oder tourismus@stadt-oppenheim.de Mit seinen ausgedehnten Kelleranlagen - entstanden zwischen dem 12. und 17. Jahrhundert - besitzt Oppenheim ein einzigartiges Kulturdenkmal. Ein Rundweg durch den unterirdischen Stadtkern Oppenheims führt durch Gänge und Keller mit besonderer Atmosphäre. Die ausgedehnten Anlagen waren nicht nur Weinkeller, wie sie aus jedem anderen Weinort bekannt sind,…
Die Schlossmühle in Heidesheim befindet sich heute in Privatbesitz und steht unter Denkmalschutz. Das eingefriedete herrschaftliche Anwesen aus dem 13. Jahrhundert liegt am südwestlichen Ortsrand von Heidesheim. Zu dem Grundstück gehört auch ein Mühlengraben. Die im Hauptgebäude befindliche Mühle wurde in den 1920er Jahren zu Wohnräumen umgebaut.