Panorama Roter Hang, © Robert Dieth www.dieth.com© Robert Dieth www.dieth.com
Landesmuseum Mainz, © Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz© Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz

Highlights am Radweg

Sehenswürdigkeiten am Rheinradweg

Die Dome in Mainz und Worms, die Rochuskapelle in Bingen oder das Oppenheimer Kellerlabyrinth. Entlang des Rheinradwegs befinden sich unzählige Sehenswürdigkeiten, die Ihnen die Kultur und Geschichte Rheinhessens näherbringen. Sortiert nach ihrem Erscheinen im Verlauf des Rheinradweges von Worms nach Bingen, finden Sie hier eine Auflistung einiger Sehenswürdigkeiten am Rheinradweg.

IMG_7310Kreuzgang vom Museumsfenster@r_uhrig © R. Uhrig

Worms

Museum der Stadt Worms im Andreasstift

In einem der schönsten Gebäude von Worms, im vormaligen St. Andreasstift, einem spätromanischen Gebäudekomplex mit malerischem Innenhof, ist das Museum der Stadt Worms beheimatet. Die Dauerausstellung präsentiert zahlreiche Grabungsfunde aus Worms aus der Bronze- sowie der Jungsteinzeit. Nicht weniger eindrucksvoll ist die Römische Abteilung des Museums sowie Funde aus der Zeit der Franken, die Worms um 500 n. Chr. besiedelten. Das Lutherzimmer erinnert an den Auftritt des berühmten Reformators während…

Lutherkirche © Tourist Information Worms

Worms

Lutherkirche

Die evangelische Lutherkirche im Westen der Innenstadt wurde zwischen 1910 und 1912 nach Plänen von Prof. Friedrich Pützer erbaut. Unschwer zu erkennen sind die starken Anklänge an den Darmstädter Jugendstil mit sparsamer Ornamentik an den Außenseiten. Mehrfach erscheint als durchgängiges Kennzeichen der Kirche die achteckige Lutherrose. Der einschiffige Hallenbau verfügt über einen Kanzelaltar.

Hagendenkmal am Rhein © Bernward Bertram

Worms

Hagendenkmal

Neben dem Nordportal des Domes als Austragungsort des folgenschweren Rangstreits zwischen Brunhild und Kriemhild und dem "Siegfriedstein" auf der Südseite des Domes werden die Besucher vor allem von dem im Jahre 1905 errichteten Hagenstandbild angezogen. Die am Rheinufer stehende Bronzearbeit erinnert an die Versenkung des sagenumwobenen Schatzes der Nibelungen in die Fluten des Rheins. Wegen seiner zahlreichen Bezüge zur Dichtung ist Worms Ausgangspunkt der über das Kloster Lorsch in Richtung Ungarn führenden…

Jüdischer Friedhof © Dominik Ketz

Worms

Jüdischer Friedhof "Heiliger Sand" Worms

Der älteste jüdische Friedhof Europas weist rund 2000 Gräber auf, der älteste Grabstein datiert um 1058/1059 und ist Bestandteil des UNESCO Welterbes SchUM-Stätten Speyer, Worms, Mainz - Jüdisches Erbe für die Welt . Vom Teil auf dem ehemaligen Stadtwall hat man einen eindrucksvollen Blick auf den Dom, der sogenannte "Martin Buber Blick". Der alte jüdische Friedhof "Heiliger Sand" ist bis in die heutige Zeit von großer Bedeutung für Juden weltweit. Zahlreiche einflussreiche…

worms-dom-st-peter-c-uwe-feuerbach_uwe4713 © Uwe Feuerbach

Worms

Dom St. Peter

Die doppelchörige, romanische Pfeilerbasilika mit Querschiff wurde zwischen 1125/1130 und 1181 auf den Fundamenten des von Bischof Burchard (1000-1025) gebauten Doms errichtet. Der heutige Dom befindet sich im Bereich des ehemal. Römerforums, wo sich in spät- und nachrömischer Zeit auch eine Basilika befand. Am sogenannten Kaiserportal auf der Nordseite spielte der „Streit der Königinnen“ im Nibelungenlied. Eine Besonderheit zeigt sich am gotischen Südportal, dem Portal für das Volk, mit der…

worms-lutherdenkmal-c-uwe-feuerbach_uwe4809 © Uwe Feuerbach

Worms

Reformationsdenkmal „Lutherdenkmal“

Die zweigrößte Reformationsdenkmalanlage der Welt wurde von dem Dresdner Künstler Ernst Rietschel entworfen, von seinen Schülern Adolf von Donndorf, Gustav Kietz und Johannes Schilling ausgeführt und am 25. Juni 1868 eingeweiht. In der Mitte steht Luther auf einem hohen Sockel und hält in Anspielung auf den Wormser Reichstag eine Faust auf die Bibel. Zu seinen Füßen sitzen mit Petrus Waldus (Frankreich), John Wyclif (England), Jan Hus (Böhmen/Tschechien) und Girolamo Savonarola (Italien) vier…

rht-2019-rheinradweg-401-altrhein-eich © Dominik Ketz

Eich

Altrheinsee Eich

Der dreigeteilte See entstand durch die Förderung von Kies und Sand, die mittlerweile eingestellt ist. Das Gewässer wird hauptsächlich von Grundwasser und geringfügig durch Oberflächenwasser aus der Umgebung gespeist. An eine schmale Flachwasserzone schließt sich unmittelbar die Tiefwasserzone an. Das Verlassen des Uferbereiches, wegen der großen Gewässertiefe mit steil abfallenden Ufern, kann schnell gefährlich werden und ist nur für geübte Schwimmer geeignet. Eine Überwachung…

Kellerlabyrinth Oppenheim 1 © Graphierano

Oppenheim

Oppenheimer Kellerlabyrinth

Buchungen, Infos und Anfragen AUSSCHLIEßLICH unter www.stadt-oppenheim.de/buchen oder telefonisch 06133 4909 -14/-19 oder tourismus@stadt-oppenheim.de Mit seinen ausgedehnten Kelleranlagen - entstanden zwischen dem 12. und 17. Jahrhundert - besitzt Oppenheim ein einzigartiges Kulturdenkmal. Ein Rundweg durch den unterirdischen Stadtkern Oppenheims führt durch Gänge und Keller mit besonderer Atmosphäre. Die ausgedehnten Anlagen waren nicht nur Weinkeller, wie sie aus jedem anderen Weinort bekannt sind,…

Paläo Museum Nierstein Gebäude

Nierstein

Paläontologisches Museum Nierstein

Das paläontologische Museum in Nierstein zeigt erdgeschichtliche Funde aus ganz Europa. Die Evolution der Lebewelt kann bei einem Streifzug durch das Museum in ihrer Entwicklung über Jahrmillionen bis in die Neuzeit verfolgt werden. Die Fossiliensammlung ist sehr vielfältig: es werden mehr als 1000 Exponate aus ganz Europa gezeigt, die ältesten sind 500 Millionen Jahre alt, darunter auch etliche Neuentdeckungen und Einzelfunde. Und für Kinder gibt es einen Grabbeltisch: z. B. mit fossilen Haifischzähnen.…

Roter Hang Blick Richtung Nierstein © Dominik Ketz

Nierstein

Roter Hang

Der Rote Hang ist eine einmalige Weinbergsformation am Rhein zwischen Nierstein und Nackenheim - entstanden vor über 280 Mio. Jahren durch den Einbruch des Rheingrabens zwischen dem Mainzer Becken und dem Oberrheingraben. Eine weitere Besonderheit dieses Hangs ist der rote Boden, der auch ausschlaggebend für die Namensgebung war. Die Färbung rührt von eingelagerten Eisenverbindungen (Hämatit) her, welche unter dem damaligen subtropischen Klima entstehen konnten. Die Substanz des Bodens besteht aus Ton- und Sandstein.…