grüne Rebzeilen

419 Weinlagen

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Nieder-Hilbesheimer Honigberg

Die Lage wurde 1740 mit dem Namen "zu hönnigen" urkundlich erwähnt. Dieser häufige Weinbergslagenname geht wohl kaum auf eine "Bienenweide" zurück. Vermutlich ist die Benennung der Lage durch die alte Weinsorten-bzw. Qualitätsbezeichnung "hunnisch" entstanden. Die Bedeutung ist allerdings noch nicht zweifelsfrei geklärt.

Nieder-Olmer Klosterberg

Nieder-Olmer Klosterberg

Von Erzbischöfen, Literaten und Schaukelnden  Der Lagenname beruht auf eine Niederlassung des Mainzer Stiftes. Schon im frühen Mittelalter gehörte Nieder-Olm zum Mainzer Erzbischof. Die Lage Klosterberg flankiert Nieder-Olm (seit 2006 zur Stadt erhoben). Wanderern und Panorama-Suchenden sei die Hangseite gen Zornheimer Berg empfohlen. An mehreren Aussichtspunkten mit Liegebänken und einer Weinbergsschaukel hat man einen tollen Blick über das Selztal. Mitten in der Einzellage verläuft auch der Wilhelm…

Niersteiner Brudersberg

Niersteiner Brudersberg

Ob physischer oder geistiger Bruder – ein Hoch auf den Riesling!   Hier kursieren unterschiedliche Deutungen: Beruht der Lagennamen auf den Besitz eines Mönchklosters? Oder geht es auf die vier Brüder des Haxthäuser Hofes zurück, die sich die Lage von 1804 bis 1835 teilten? Vielleicht stimmt ja beides? Der Brudersberg ist ganz einfach für alle zu lokalisieren: Er trägt nämlich den offiziellen Schriftzug in weißen Lettern „Roter Hang“. Oberhalb des Schriftzuges, umgeben von…

Niersteiner Findling

Die Bezeichnung der Lage bezieht sich auf einen Findlingsstein (Hinkelstein), der das alemannische vom fränkischen Stammesgebiet abgrenzt.

Niersteiner Glöck

Niersteiner Glöck

Höhepunkt der Weinkultur – mit Glockengeläut Sie ist der Erzählung nach die älteste urkundlich erwähnte Lage Deutschlands: Eine Schenkungsurkunde aus dem Jahr 742 soll das belegen. Seinen Namen trägt der Weinberg von der Kilianskirche und ihren Glocken – ob es allerdings vom Geläut her stammt, oder weil der Kirchenglöckner mit dem Wein aus der Lage bezahlt wurde, ist unklar. Die Kilianskirche ist noch heute von den Weinbergen dieser Lage umschlossen. Eine Jahrhunderte alte Weinbergsmauer…

Niersteiner Heiligenbaum

Der Lagennamen beruht auf Heiligendarstellungen, die an Bäumen in den Gemarkungen befestigt wurden. Hier von Hellje, einer keltischen Göttin der Fruchtbarkeit. Im rheinhessischen Volksmund heißt es "Am helje Boam bringt der Klapperstroch Kinder"

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Kontaktinformationen:

Rheinhessenwein e.V.

Otto-Lilienthal-Straße 4

55232 Alzey

E-Mail: info@rheinhessenwein.de
Internet: https://www.rheinhessen.de

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